ISBN-13: 9783640783823 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 60 str.
ISBN-13: 9783640783823 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 60 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Zeitalter Weltkriege, Note: 1,0, Universitat Mannheim (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Griechisch-Turkische Krieg, der im Rahmen des Turkischen Unabhangigkeitskrieges vom Mai 1919 bis zum Oktober 1922 in Anatolien wutete, veranderte die Situation in der Turkei nach dem Ende des Ersten Weltkriegs grundlegend. Erstaunlich fur die Entstehung und den Verlauf des Krieges war, dass die siegreichen Gromachte ihm, der den Groteil der alliierten Nachkriegsplanung fur den Nahen Osten vernichtete, fast tatenlos zugesehen hatten. Die militarische Situation wahrend des Krieges und die geringe Zahl der Kriegsteilnehmer deckten sich allerdings keineswegs mit der regen diplomatischen Aktivitat. Denn dem Krieg gingen zahlreiche Konferenzen und diplomatische Spitzentreffen in Paris, London und anderen Grostadten Europas voran und begleiteten ihn. Die Gromachte schienen durch diesen "Zirkus" also doch eine gewisse Rolle in der Entstehung und im Verlauf des Krieges gespielt zu haben. Die Frage die diese Arbeit beschaftigt ist, welche? Das herauszufinden soll Aufgabe dieser Untersuchung sein und es soll gezeigt werden, dass der Griechisch-Turkische Krieg vom ersten Schuss an nicht zwischenstaatlichen, sondern internationalem Charakters war. Gleichzeitig soll bewiesen werden, dass nicht allein die Handlungen der Regierungen und Generalstabe in Athen und Ankara fur die Entstehung und den Ausgang des Krieges verantwortlich waren, sondern im besonderen Mae die Entscheidungen Londons, Paris, Roms und Washingtons. Zu diesem Zweck mussen die diplomatischen Positionen der Gromachte zu den Regierungen in Athen und Ankara einzeln betrachtet werden. Der analytische Blick darf sich dabei aber nicht allein auf die westlichen Gromachte beschranken, sondern muss sich vielmehr um die erstarkende Sowjetunion erweitern, denn sie musste als territorialer Nachbar der Turkei und ideologischer Fe