ISBN-13: 9783565219452 / Niemiecki / Miękka / 112 str.
Kein Volk der Welt liebt Gold so sehr wie die Deutschen. Fast 9.000 Tonnen liegen in deutschen Privathaushalten - mehr als in der Bundesbank. Finanzjournalist Marc Wiese geht in "Der Gold-Fetisch" diesem Phänomen auf den Grund. Er verknüpft die Finanzpsychologie mit dem historischen Trauma der Hyperinflation von 1923 und der Währungsreform 1948.Wiese erklärt, warum Gold in Deutschland nicht als Spekulationsobjekt, sondern als "Angst-Währung" gilt. Er analysiert den Markt: Von seriösen Händlern bis zu dubiosen Goldsparplänen, die mit der German Angst Kasse machen.Das Buch prüft nüchtern, ob Gold wirklich vor Krisen schützt (Spoiler: Nicht immer) und entlarvt Mythen über den "sicheren Hafen". Es ist eine kulturhistorische Analyse einer Nation, die dem Papiergeld zutiefst misstraut und glaubt, dass am Ende nur das zählt, was man anfassen und vergraben kann.
In keinem Land liegen mehr Goldbarren unter dem Kopfkissen. Die Geschichte einer nationalen Obsession, geboren aus dem Trauma der Inflation.