ISBN-13: 9783668108110 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 28 str.
ISBN-13: 9783668108110 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,7, Universitat Rostock (Philosophisches Institut), Veranstaltung: Theoretische Philosophie I - Wissenschaftstheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Seminararbeit befasst sich naher mit der Auffassung von Hermeneutik aus der Perspektive Schleiermachers. Schleiermacher leistete einen nicht unerheblichen Beitrag sowohl zum Verstandnis als auch zur Anwendung der Hermeneutik. Besonders widmete Schleiermacher sich dem Einfluss der Subjektivitat sowie des personlichen und kulturellen Umfeldes auf das Verstehen sowohl von Texten als auch mundlichen Mitteilungen. Genau dieser Schwerpunkt ist der Kern der erkenntnisleitenden Frage, inwiefern die Subjektivitat Einfluss auf das Verstehen von Texten sowie Mitteilungen aller Art hat. Die Hermeneutik befindet sich namlich in einem Spannungsfeld zwischen der Intention des Kommunikators und dem subjektiven Verstehen des Rezipienten. Wie es schon aus dem Anfangsteil der Seminararbeit ersichtlich wird, wird das subjektive Verstehen des Rezipienten im Mittelpunkt stehen. Daraus ergibt sich die Frage, ob es ein von Subjektivitat unabhangiges Verstehen gibt oder, ob das Verstehen stets der Subjektivitat des Rezipienten unterworfen ist. Die Beantwortung der besagten Frage mit Einbeziehung des lebensweltlichen Kontextes ist daher die zentrale Aufgabe dieser Seminararbeit sein. Im Zentrum der Hermeneutik steht das Verstehen. Das Verstehen ist ein wesentlicher Bestandteil in Kommunikationsprozessen, besonders in Bezug auf den Rezipienten. Der Rezipient befindet sich innerhalb des Kommunikationsprozesses in einer empfangenden Funktion. Sobald die an den Rezipienten gerichtete Botschaft bzw. Mitteilung klar und deutlich wird, ist vom Verstehen die Rede. Das Verstehen ist folglich als solide Basis fur einen gelingenden Kommunikationsprozess anzusehen. Daran ist namlich zu erkennen, dass die Botschaft den Rezipienten