ISBN-13: 9783640388486 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
ISBN-13: 9783640388486 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europaische Union, Note: 1,3, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Institut fur Politikwissenschaft und Japanologie), Veranstaltung: Einfuhrung in die Internationalen Beziehungen (Proseminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die erste Phase des EU-Integrationsprozesses begann 1958 - liest man diese These im Aufsatz von Tsebelis und Garrett, so ergeben sich zwangslaufig einige Fragen, die sich nur beantworten lassen, wenn man der Argumentation anderer Autoren folgt. Diese setzen die erste Phase des Prozesses zwischen 1947 und 1957 an. Demnach sei mit dem Marshallplan das Fundament fur den Prozess gelegt wurden. Aus diesem Grund behandelt diese Arbeit die Jahre 1947 bis 1963 und deren Bedeutung fur den EU-Integrationsprozess. Das Jahr 1963 als Endpunkt kann aus zweierlei Grunden gewahlt werden. Zum einen lehnte der franzosische Staatschef Charles de Gaulle am 14. Januar 1963 den Beitrittswunsch Grobritanniens zur EWG ab und sorgte dafur, dass der Integrationsprozess nachhaltig ins Stocken geraten ist, zum anderen wurde am 22. Januar 1963 mit dem Elysee-Vertrag der wichtigste (symbolische) (P)Akt fur die nachhaltige Integration Westeuropas geschlossen: Die deutsch-franzosische Freundschaft, welche naturlich auch Auswirkungen auf den Integrationsprozess hatte. Ich werde zunachst versuchen, die Integrationstheorien der Internationalen Beziehungen zu charakterisieren, im Anschluss den europaischen Einigungsprozess zu kennzeichnen und zum Schluss aufzuzeigen, welche Integrationstheorie den EU-Integrationsprozess zwischen 1947 und 1963 "am Besten" widerspiegelt. Dabei werde ich versuchen zu zeigen, dass man Claus Gierings These, der Funktionalismus charakterisiere die sektorale Integration zwischen 1947 und 1963 eindeutig am Treffendsten, zustimmen muss.