ISBN-13: 9783640180561 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 68 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europaische Union, Note: 1,3, Technische Universitat Darmstadt, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, ob die Turkei ein Teil Europas wird, ist mindestens so alt wie deren offizielles Gesuch um den Beitritt zur EWG im Jahre 1959.(...) Beide Fragen lassen sich nicht abschlieend beantworten, es soll jedoch mit dieser Arbeit der Versuch unternommen werden, zum einen das Fur und Wider eines Beitritts darzustellen, wie auch die moglichen negativen und positiven Szenarien auf ihre Wahrscheinlichkeit hin zu uberprufen. Dazu ist erst ein grundlegenderer Schritt wichtig, namlich die theoretische Untermauerung. Als Mittel zur Untersuchung werden der Rationalismus, der Konstruktivismus und die Theorie des rhetorischen Handelns herangezogen (Teil 2). Nach einer einfuhrenden Erlauterung dieser Theorien werden sie auf den Fall Turkei angewandt. Anhand eines historischen Abrisses wird analysiert, in wieweit es diesen Theorien moglich ist, den bisherigen Verlauf des Beitrittsprozesses zu erklaren (Teil 3). Die Ergebnisse dieses Teils werden mit den moglichen Zukunftsperspektiven der turkisch-europaischen Beziehungen in Bezug gesetzt. Vor dem Hintergrund der Annahme, dass die Theorie des rhetorischen Handelns hierbei am meisten zu Uberzeugen vermag, wird in einem ersten Schritt untersucht, ob zum jetzigen Zeitpunkt eine definitive Absage an Ankara noch moglich ist, wie sie die Konzepte der Privilegierten Partnerschaft (CDU) und der Erweiterten Assoziierten Mitgliedschaft (Osteuropa-Institut) vorsehen (Teil 4.1). Zum andern geht die Arbeit besonders auf eine Hypothese der Theorie des rhetorischen Handelns ein, die konstatiert, dass der Beitritt der Turkei zur EU nicht nur wahrscheinlich sei, sondern geradezu ein Automatismus. (...) Diese Arbeit mochte in Frage stellen, wie absolut die Annahme tatsachlich ist