ISBN-13: 9783640156658 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 2,3, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Historisches Seminar - Lehrstuhl fur Neueste Geschichte), Veranstaltung: Europa um 1900, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befat sich mit dem Problem des Boulangismus: Es gilt herauszufinden, wie die Boulangisten - die Mitglieder dieser Bewegung - die Moderne wahrnahmen, sie beschrieben und worin ihre Kritik der Moderne lag; dabei sollen die Motive und Ziele des Boulangismus herausgefunden werden und untersucht, inwiefern diese Bewegung einer gesamteuropaischen Tendenz, bzw. europaischen Parallelen, entsprach oder ob sie lediglich ein spezifisch franzosisches Phanomen war. Uber den Boulangismus, seine politische Wirkung und Einschatzung sowie uber dessen Leitfigur, den General Boulanger, ist viel geschrieben und geforscht worden; die wichtigsten Arbeiten sind dabei folgende: Zum Boulangismus allgemein liegen die etwas alteren Werke von Adrien Dansette und Frederick Seager sowie die etwas neueren von Michel Winock, Jean Garrigues und Frederic Fregneaux vor; hierbei sind die Arbeiten von Dansette - trotz ihres Alters - und Garrigues besonders erkenntnisreich und vielrezipiert. Von den Biographien uber den General Boulanger ist wiederum besonders diejenige von Jean Garrigues zu empfehlen - sie gilt als die beste, weil sie sehr informativ und gut geschrieben ist. Ferner sind noch die Biographien von Fresnette Pisani-Ferry und von James Harding erwahnenswert. Zwei Arbeiten befassen sich mit dem Verhaltnis zwischen Boulanger bzw. dem Boulangismus und den Monarchisten bzw. den radikalen Rechten: diejenige von Philippe Levillain ist dabei mehr biographisch aufgebaut und fokussiert das Verhaltnis zu den Monarchisten, wahrend die von William Irvine eher den Boulangismus an sich und die Entstehung der radikalen Rechten in den Blick nimmt. Das Verhaltnis zwischen Boulangismus und Sozialismus hat Michel W