ISBN-13: 9783640658466 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
ISBN-13: 9783640658466 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Padagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung, Note: 1,3, Universitat Kassel, Veranstaltung: Berufsorientierung, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren ist eine deutliche Veranderung der Berufswahl fur die Jugendlichen zu erkennen. Grunde dafur sind auf okonomisch-technologische Entwicklungen, eine weiterentwickelte Arbeitsorganisation und die damit zusammenhangenden erhohten Qualifikationsanforderungen in der Ausbildung sowie im Beruf zuruckzufuhren. Das Erwerbsleben hat sich ebenfalls durch neue Beschaftigungsformen verandert und der Einzelne muss sich standig weiterbilden, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Auch der Ubergang von der Schule in eine erste Berufsausbildung gestaltet sich schwieriger, da dieser unubersichtlicher und risikoreicher geworden ist. Die Erstberufswahl ist heute lediglich als Einstieg in die Berufswelt anzusehen, da sich die Arbeitswelt sowie die personlichen Interessen und Fahigkeiten standig weiterentwickeln. In dieser Orientierungsphase benotigt der Heranwachsende eine ausgepragte Entscheidungsfahigkeit. Auf der anderen Seite kritisieren Vertreter der Wirtschaft die Berufsvorbereitung der Schulen, da die jugendlichen Bewerber uber ein vermindertes Informationsniveau verfugen. Hinzu kommt eine haufig unrealistische Berufsvorstellung der Jugendlichen. Diese Entwicklungen der Berufs- und Arbeitswelt sowie die erhohten Anforderungen verlangen den Schulen einen verbesserten und den aktuellen Veranderungen angepassten Berufswahlunterricht ab, um die Jugendlichen adaquat vorzubereiten. Der Berufswahlpass knupft an diese Veranderungen und Problematik an und unterstutzt die Schuler bei der Entwicklung ihrer Kompetenzen und der Planung ihres Orientierungsprozesses. Der Grundgedanke des Bundesministeriums fur Bildung und Forschung bestand darin, mit Hilfe des Berufswahlpasses nicht nur die schulische Berufsorientierung zu verbessern, sondern den Schulern auch de