ISBN-13: 9783638811699 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 2,0, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Seminar fur Wissenschaftliche Politik), 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: We, in Africa, have no more need of being converted' to socialism than we have of being taught' democracy. Both are rooted in our past - in the traditional society which produced us."1 Julius K. Nyerere Was die Problematik der Demokratisierungsprozesse in Afrika betrifft, so gehen die Expertenmeinungen stark auseinander. Die einen glauben, dass die Demokratie der afrikanischen politischen Kultur derart fremd sei, dass sie niemals als eine Form der politischen Organisation Fuss fassen konne, wohingegen die anderen die Meinung des ersten Prasidenten Tansanias, Julius K. Nyerere, teilen. Dieser ist der Ansicht, dass Demokratie in Afrika wahrend der Prakolonialzeit vorherrschte und somit in der traditionellen afrikanischen Kultur verwurzelt sei. Erst die europaischen Kolonialmachte hatten die Demokratie in Afrika zerstort. Bei der Klarung der Frage, inwieweit man von demokratischen Elementen im prakolonialen Afrika sprechen konne, sollen unter dem Begriff Afrika" all jene afrikanischen Staaten sudlich der Sahara verstanden werden, da diese historisch-kulturelle Gemeinsamkeiten im Gegensatz zu den islamisch-arabisch gepragten Staaten Nordafrikas aufweisen. Dennoch ist es nicht ganz unproblematisch, eine Generalisierung von so vielen unterschiedlichen Stammen und Ethnien vorzunehmen. Daher muss berucksichtigt werden, dass bei der folgenden Arbeit nicht naher auf Besonderheiten einzelner Stamme eingegangen werden kann und allein die Ashanti als Beispiel fur die afrikanische Vorkolonialzeit genauer untersucht werden."