ISBN-13: 9783656756798 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 2,3, Universitat Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Thomas Lauren Friedman, amerikanischer Journalist der New York Times, entwickelte im Dezember 1996 eine Theorie, die besagt, dass Staaten, die ein Mc Donald's besaen, keinen Krieg miteinander fuhren wurden. Die sogenannte -Golden Arches Theory- sollte mit dem Kosovokrieg widerlegt werden, doch es bleibt unumstritten, dass Demokratien seltener miteinander Krieg fuhren als alle anderen Regime (Friedman 1996). Der sogenannte -Demokratische Frieden- legt den Grundbaustein dafur, dass westliche Staaten ambitioniert sind, demokratische Grundordnungen in die Welt hinauszutragen (Hanseclever 2003:9). Die Europaische Union ist bereits seit Jahrzehnten bestrebt, autoritare Regime in die Demokratie zu fuhren. Ihnen stehen dabei eine Vielzahl von Mitteln zur Verfugung, die politische, finanzielle sowie beratende Hilfen umfassen. Das Ziel ist klar vorgegeben: durch die Umstrukturierung undemokratischer Systeme soll es Staaten ermoglicht werden, ihren Burgern eine demokratische Grundordnung zu sichern. Mit dieser Voraussetzung konnen sie sich wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich entfalten. Dies hat im besten Falle zur Folge, dass eine Zivilgesellschaft entsteht, die sowohl ihre Grund- und Freiheitsrechte ausuben, als auch politische Prozesse mittragen kann, ob nun durch den Urnengang oder durch ative Teilnahme. Dieses Ziele wollte die Europaische Union beziehungsweise die Vereinten Nationen 1999 auch in der Demokratischen Republik Kongo umsetzen. Hierfur wurden friedenssichernde und okonomische Hilfspakete geschnurt, die den Staat in die Demokratie fuhren sollte. Doch das Ergebnis fiel nicht aus, wie geplant. Heute leidet das Land fortwahrend unter Burgerkriegen und Menschenrechtsverletzungen. Doch kann die Mission der Demokratieforderung in der Demokratischen