ISBN-13: 9783656057543 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 128 str.
ISBN-13: 9783656057543 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 128 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pflegewissenschaften, Note: 1,3, Hochschule Osnabruck, Sprache: Deutsch, Abstract: Es vergeht kaum ein Tag, indem die Medien nicht uber den demografischen Wandel und seinen Folgen berichten. Auch in der Vorbereitung fur diese Arbeit war die hohe Aktualitat uberraschend. Umso nachdenklicher wird man dann aber bei der Feststellung, wie wenig prasent das Thema in der Gesundheitseinrichtung ist, obwohl die Folgen der demografischen Entwicklung gravierend sind. Der demografische Wandel, seine betrieblichen Auswirkungen und die damit verbundenen Gestaltungsmoglichkeiten sind im Bewusstsein der Verantwortlichen kaum vorhanden. Der seit Jahren fortschreitende Bettenabbau in den Krankenhausern bei gleichzeitiger Fallsteigerung, einer Verkurzung der Verweildauer, die allgemeine Alterung der Gesellschaft sowie die Zunahme von Mehrfacherkrankungen und chronischen Verlaufen hat die Situation in den Krankenhausern verandert. Immer mehr altere und multimorbide Patienten mussen in immer kurzerer Zeit versorgt werden und die Einfuhrung von Fallpauschalen sorgen ebenfalls fur mehr Druck. Die Belastungen fur die Pflegekrafte in den Krankenhausern nehmen somit stetig zu und das vor dem Hintergrund, dass die Erhohung des gesetzlichen Renteneintrittsalters von 65 Jahren auf 67 Jahre beschlossen ist. Auch vor der Belegschaft macht der demografische Wandel nicht halt. Leistungszahlen, wirtschaftliche Entwicklung, strategische Ausrichtung und die sich verandernde Patientenstruktur sind schon eher im Fokus der Verantwortlichen, begrundet durch den okonomischen, technologischen und gesellschaftlichen Wandel. Die Krankenhauser haben es gelernt, hier zeitnah entsprechende Losungsansatze und Konzepte zu entwickeln, um einer verscharften Wettbewerbssituation konstruktiv begegnen zu konnen. Bei den gefuhrten Diskussionen ist die demografische Veranderung der eigenen Belegschaft in den Hintergrund getreten, wobei es doch die Mitarbeiter sind, mit de