ISBN-13: 9783656081074 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 68 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,3, Technische Universitat Chemnitz, Sprache: Deutsch, Abstract: Der romische Stadtstaat war lange Zeit einer unter vielen Staaten in Italien und entwickelte sich erst nach einer Vielzahl von Kriegen und strategisch wichtigen Entscheidungen zur absoluten Vormacht auf der italienischen Halbinsel, um nur wenig spater den gesamten Mittelmeerraum zu dominieren. Doch ware dieser Weg nicht ohne die latinischen, italienischen und griechischen Volksgruppen, den Bundesgenossen Roms, moglich gewesen. Nachdem Etrusker, Latiner, Samniten und die ubrigen Staaten Italiens bezwungen waren, wurden diese zu wertvollen Verbundeten, die zwar ihre innenpolitische Autonomie behielten, aber ihre auenpolitische Souveranitat aufgeben mussten. Dies bedeute nichts anderes als Rom auenpolitisch beizustehen, sich der romischen Auenpolitik zu fugen und dem romischen Staat Truppen fur dessen Expansionspolitik bereit zu stellen. Damit entstand eine enorme Abhangigkeit und Verbundenheit zwischen dem Hegemonialstaat und dem ubrigen Italien, wodurch es Rom erst moglich wurde zu einer Weltmacht aufzusteigen. Allerdings war dieses Gemeinwesen noch langst keine zusammengeschmolzene Einheit, was sich wahrend des Zweiten Punischen Krieges am Beispiel Capuas zeigte. Demnach war es nicht nur Rom selbst, sondern auch das auerromische Italien, das eine nicht zu unterschatzende Groe in der Entwicklung der romischen Republik darstellte. Ohne die Unterstutzung der Bundesgenossen, sowohl militarischer als auch wirtschaftlicher Art, ware ein Aufstieg Roms zu einem Imperium nur schwer moglich gewesen. Diese Art Gemeinschaft, gewachsen uber mehrere Jahrhunderte hinweg, war von einer Vielzahl von Wechselbeziehungen gepragt, die allmahlich eine ganz Italien umfassende, romische Gesellschaft entstehen lieen. Allerdings war diese Entwicklung keinem naturlichen Prozess zu verdanken. Viel mehr begrundet sich