ISBN-13: 9783640722402 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,5, Georg-August-Universitat Gottingen (Seminar fur romanische Philologie), Veranstaltung: Sprachwissenschaftliches Hauptseminar: Varietatenlinguistik, Sprache: Deutsch, Abstract: Spanisch ist in vielen Landern die offizielle Amtssprache. Fuhrt man sich die weltweite Prasenz der Sprache vor Augen, drangt sich schnell die Frage auf: Sprechen die Einwohner all dieser Lander denn genau gleich? Angesichts der geographischen Dimensionen liegt die Antwort nahe: Wohl kaum. Zwar sprechen die jeweiligen Bevolkerungen die gleiche Sprache, doch Spanisch ist nicht gleich Spanisch. Es unterscheidet sich, selbst innerhalb eines Landes, in viele regionale Varietaten, die jeweils ihre spezifischen Charakteristika aufweisen. Die Auspragung dieser Vielschichtigkeit wurde und wird durch historische, kulturelle und soziale Entwicklungen beeinflusst. Das zu Lateinamerika gehorende Mexiko ist heute mit einer Flache von rund 2 Millionen km2 und ca. 100 Millionen Einwohnern das grote spanischsprachige Land der Welt. Neben einer kurzen sprachlichen Einordnung und einem geschichtlichen Abriss sollen im Folgenden die Eigenheiten in Phonetik, Morphosyntax und Lexik des mexikanischen Spanisch im Vergleich zur Norm des Kastillischen herausgearbeitet werden. Gerade das Mexikanische stellt im lateinamerikanischen Sprachraum eine Varietat dar, die uber sehr stark ausgepragte Merkmale verfugt, die auch vom Laien erkannt werden konnen. Im Anschluss soll auf die Bedeutung, den Einfluss und den heutigen Stand der indigenen Sprachen des Landes naher eingegangen werden.