ISBN-13: 9783638894357 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 32 str.
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Manner, Sexualitat, Geschlechter, Note: 1,0, Technische Universitat Dortmund, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht nur Familien allgemein haben eine starke Aufwertung erfahren, sondern vor allem auch Familien behinderter Kinder. Dies macht sich seit den siebziger Jahren in einer Abkehr von der Heimerziehung bemerkbar. In einer mehrdimensionalen Sicht wird vor allem die Verbindung und Einheitlichkeit verschiedener Lebensbereiche gesehen, so dass therapeutische Manahmen nur als effektiv gelten, wenn das soziale Umfeld miteinbezogen wird und Familien dadurch eine zentrale Rolle bei der Bewaltigung von Behinderungsproblemen erhalten haben. Durch diese Aufwertung werden an die Familien hohe Anforderungen gestellt. Diese beziehen sich nicht nur auf einen hohen zeitlichen und finanziellen Bedarf, sondern z.T. auch auf den Einsatz der Eltern als Kotherapeuten und damit auf eine Professionalisierung ihrer Rolle. Viele Forscher sehen Familien hier vor groe Anpassungsprobleme gestellt und betonen vor allem die Instabilitat moderner Kleinfamilien. Ein behindertes Kind konne dabei zu Krisen bis hin zu Auflosungserscheinungen fuhren. Neben einer solchen Desorganisation wird zudem die Gefahr der Desintegration und somit mogliche Schwierigkeiten im auerfamiliaren Verhaltnis gesehen. In der vorliegenden Arbeit soll nun festgestellt werden, welche Schwierigkeiten und welche positiven Aspekte diese Veranderungen mit sich bringen. Dabei sollen zunachst allgemeine Aspekte bezuglich historischem Wandel und Kennzeichen von Familien beschrieben werden. Daraufhin gehe ich auf Rollenanforderungen an Eltern und Kinder ein und beziehe mich dabei sowohl auf die Anspruche der Gesellschaft, als auch auf die Erwartungen der Eltern und beschreibe daraufhin, inwiefern Familien mit einem behinderten Kind diese erfullen konnen. Zum Schluss sollen Vorschlage gemacht werden, wie m