ISBN-13: 9783638941938 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Institut fur Biblische und Historische Theologie), Veranstaltung: Interdisziplinares HS: Vulgata: Sprache und Auslegung des Neuen Testaments, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der westlichen Welt gibt es sicherlich kein bekannteres Gebet als das Vaterunser - also die Worte, die Jesus im Matthaus- und Lukasevangelium spricht, um den Menschen ein Gemeinschaftsgebet zu lehren. Aber inwieweit ist diese Lehre verstanden worden? Wissen alle heutigen Christen mit den Worten des Vaterunsers noch etwas anzufangen, oder ist es zu einem leeren Gebet geworden, das nur aus Tradition in der Liturgie der Kirche erhalten geblieben ist? Oder anders gefragt - wie verstandlich sind uberhaupt die so leicht dahin gesprochenen Worte dieses Gebets? Nur ein Beispiel - so heisst es: Und fuhre uns nicht in Versuchung " Doch hat Jesus wirklich so zu Gott gebetet? An anderen Stellen der Bibel steht namlich geschrieben, dass der Teufel' der Versucher ist und, dass Gott gerade von der Versuchung befreit. Mehr noch: Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde," steht im Jakobusbrief der Bibel (1, 13). Und Paulus betont: Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lasst uber eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr's ertragen konnt." (1. Kor 10, 13). Dennoch betet die Christenheit in den kirchlichen Konfessionen bis heute zu Gott Fuhre uns nicht in Versuchung." Aber warum - wenn doch Gott ohnehin niemanden in Versuchung fuhrt? Was also meinte Jesus, als er dieses Gebet sprach - und vor allem, welches Gebet sprach er wirklich? Um sich nun der Ursprungsform des Vaterunsers anzunahern, soll jede Bitte einzeln auf ihren Inhalt und Wortlaut untersucht werden und dann jeweils punktuell entschieden werden, welche Version"