ISBN-13: 9783640781294 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 68 str.
Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte - Didaktik, Note: 1,0, Technische Universitat Dresden (Institut fur Geschichte (Lehrstuhl Fachdidaktik)), Sprache: Deutsch, Abstract: Es scheint notwendig, einen ansprechenden Geschichtsunterricht, der gekennzeichnet ist durch ein gegenseitiges Vertrauensverhaltnis zwischen dem Lehrer und seinen Schulern und die Verknupfung von Inhalts- und Beziehungsebene zu planen und somit das Interesse der Schuler zu gewinnen. Gerade durch das Spiel im Unterricht kann dieses Ziel, die Schuler zu motivieren, erreicht werden. Nicht umsonst findet man Aussagen, wie: "Das ganze Leben ist ein Quiz und wir sind nur die Kandidaten" - eine wahrscheinlich ubertriebene Zeile aus einem Lied vom Entertainer Hape Kerkeling - obwohl man auch bei wissenschaftlichen Autoren Hinweise auf eine tiefe Bedeutung des Spiels im menschlichen Handeln findet: "Bildung ist der Name eines sozialen Spiels, das durch erhohte Erwartungen und Erwartungserwartungen in Bezug auf das kulturelle Wissen der Mitspieler gekennzeichnet ist; diese durfen die Erwartungen und Erwartungserwartungen nicht thematisieren." Kann man Geschichte spielend lernen? Wie mit Spielen im Geschichtsunterricht umgegangen werden kann, soll im Folgenden thematisiert werden. Nach einer Einfuhrung in das Begriffsfeld des Spieles und in die verschiedenen Spieltheorien, soll das Spiel zunachst im Rahmen der Geschichtsdidaktik betrachtet werden. Im nachsten Schritt folgt ein Typisierung von Spielen, angereichert mit Spielideen und eine Einschatzung des Spiels hinsichtlich der Eignung in den jeweiligen Sekundarstufen. Im letzten Abschnitt folgt dann eine ausfuhrliche Beschreibung und Auswertung eines selbst erprobten Rollenspiels im Geschichtsunterricht einer funften und sechsten Klasse.