ISBN-13: 9783640633395 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 36 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1,7, Universitat Mannheim (Fakultat fur Sozialwissenschaften, Lehrstuhl fur Methoden der empirischen Sozialforschung und angewandte Soziologie), Veranstaltung: Hauptseminar "Bildungsungleichheit im Lebenslauf," Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Medienlandschaft wird haufig thematisiert und in erster Linie pauschalisiert, dass vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund schulisch schlechter abschneiden und sich somit spater im Arbeitsmarkt schlechter eingliedern konnen. Dies geht hin bis zu bewussten Vorwurfen der Diskriminierung. Es herrscht aber immer noch Freiheit bei der Wahl der Bildungseinrichtung und jedem ist es rechtlich freigestellt seine schulische Laufbahn selbst zu bestimmen. Nun stellt sich die Frage, ob sich diese Behauptungen empirisch belegen lassen und wenn ja, warum dies so ist. Ware es denkbar, dass nicht der Migrationshintergrund als solcher die schulische Laufbahn beeinflusst, sondern bestimmte ethnische Gruppen in bestimmten Schichten der deutschen Gesellschaft starker reprasentiert sind und somit eher die Schichtzugehorigkeit eine Rolle spielt? Diese Arbeit soll sich vorrangig mit dieser Frage nach dem Einfluss der soziookonomischen Zugehorigkeit beschaftigen. Als Hilfsmittel dient hierbei auf theoretischer Ebene der Esser'sche Rational-Choice-Ansatz und diverse Studien, die sich sowohl mit dem Einfluss von Schicht-Zugehorigkeit, als auch dem des Migrationshintergrundes auf den schulischen Werdegang beschaftigen. Des weiteren soll die Frage beantwortet werden - sollte ein Effekt der ethnischen Zugehorigkeit vorliegen - ob es Unterschiede zwischen den verschiedenen Gruppen ethnischer Minderheiten in Deutschland gibt, wovon mehrere Studien berichten und warum sich diese auf die Schichten der Gesellschaft verteilen.