ISBN-13: 9783638734417 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 84 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 1,3, Europa-Universitat Viadrina Frankfurt (Oder) (Fakultat fur Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Selbstgeschick und Selbstbehauptung - Heideggers Schriften vom 1921-1944, Sprache: Deutsch, Abstract: Die etablierten konfessionellen Grokirchen bemuhen sich um den Missionserfolg, wobei sie sich dessen ganz gut bewut sind, da die neuzeitliche Religiositat von dem selektiven konfessionsubergreifenden Synkretismus gekennzeichnet ist. Die radikale und von den uberlieferten Glaubenswahrheiten getrennte Individualisierung der Suche nach dem Gottlichen steht am Scheideweg. Auch die philosophischen Systeme und andere Ersatzreligionen wollen den verwirrten Menschen ansprechen. Sie bedienen sich dabei der quasireligiosen Sprache, die manchmal geschickt hinter den eigentlichen Gedanken verborgen steht oder fur die partikularen Zwecke umgewertet wird. Der gegenseitige Einflu ist in diesem Fall nicht zu vermeiden. Das hat gewiss positive und negative Folgen fur jeweilige "Parteien," aber eine Sache wird dabei auffallig: der Kampf um den Menschen, um seine Seele und seinen Verstand ist keineswegs ausgetragen. Die neuen Dimensionen dieses Kampfes werden mit neuen Fragen(-stellungen) gemacht, zwischen denen sowohl inhaltliche Differenzen als auch rhetorische Kunstfiguren vorkommen konnen. Diese Hausarbeit ist ein kleiner Versuch einen von diesen Kampfen aufzuhellen, und zwar das Gesprach zwischen der christlichen Heilslehre (Soteriologie) in ihrer reformatorischen Auspragung (Martin Luther und Paul Tillich) und der Philosophie von Martin Heidegger, dem Zauberer von Mekirch, wie den beruhmtesten Philosophen aus der Provinzstadt in Schwaben sein Biograph Rudiger Safranski einmal genannt hat. Martin Heidegger ist eine denkerische Groe an sich. Wenn man seine Werke liest und sein Leben dabei bedenkt, kann man sich keine Gleichgultigkeit leisten, es sei denn, da man ihn uberhaupt nicht ric