ISBN-13: 9783638943673 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2,0, Universitat Augsburg, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn romische Imperatoren oder Kaiser in ihren Eigenarten und Gewohnheiten beschrieben werden, handelt es sich dabei in Grundzugen nicht selten um ein mehr oder weniger verstecktes Spiegelbild der offentlichen Meinung. Diese bildete sich hauptsachlich das stadtromische Volk aufgrund der Art und Weise, wie ihre Kaiser sie regierten. Gemessen an den damaligen Wertvorstellungen, dem "mos maiorum," und Verdiensten fur den Staat, der "res publica," wurden pragnante Ereignisse oder Charakteristika der Herrschaftszeit propagiert und somit besonders in der Literatur und in der Architektur mit ihren Inschriften hervorgehoben und uberliefert. Verloren gehen uns aber bei einem solchen Prozess der Geschichtsschreibung gewiss viele Auskunfte uber das alltagliche Leben der Kaiser, die dem Bedurfnis nach Uberlieferung der Menschen nicht standhielten. So werden banale Lebensgewohnheiten oder Vorgange, die fur einen Romer selbstverstandlich und folglich nicht erwahnenswert galten, nur nebenbei schriftlich vermerkt. Grossere Aufmerksamkeit als dem einfachen Mann widmete man den Angehorigen der Oberschicht, besonders aber den Kaisern. Sie wurden als Amtpersonen in einer strengen Einheit von offentlichem Bemuhen und personeller Erhabenheit (maiestas), die ihrer Position als Staatsmann gerecht wird, gesehen. Meistens sogar wurden die Gestalten der Casaren als eine rein offentliche Macht ohne jeglichen privaten" Bereich gesehen . Einblicke in ihren Alltag dienten nicht nur als Bestatigung der geformten Meinung, sondern befriedigten auch schlechthin die Neugierde der unwissenden Bevolkerungsschicht. Sueton berichtet uns teils detailiert uber ihr Privatleben