ISBN-13: 9783640897353 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 40 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,3, Technische Universitat Kaiserslautern, Sprache: Deutsch, Abstract: Zusammenfassend lasst sich festhalten, dass die antreibenden Motive eines Amoklaufs in den meisten Fallen in dieselbe Richtung fuhren. Sei es bei Amoklaufen Probleme in der Partnerschaft, Trennung oder Krisen im Beruf, wo sich hingegen im Bereich des School-Shootings Hintergrunde wie drohender Schulausschuss, Nichtversetzung oder die Zuruckweisung eines Madchens herausstellen lassen. Jungere Studien haben jedoch gezeigt, dass diese Grunde alleine zumeist noch nicht zu solch einer Gewalttat fuhren, sondern dass mehrere Risikofaktoren im Zusammenspiel vorliegen mussen. Auch die Rolle bzw. das Verhalten der Medien wurde hinreichend diskutiert mit dem Ergebnis, dass sich die Konzentration der Medienberichterstattung weg von den Tatern und hin zu den Opfern bewegen sollte, um so eine Identifikation mit den Leittragenden zu generieren. Grundsatzlich herrscht unter den Experten keine Einigkeit uber die Verhinderbarkeit eines Amoklaufs. An dieser Stelle schliesse ich mich z.B. der Meinung von Kriminologin Prof. Dr. Britta Bannenberg an, dass solche Gewalttaten mit allgemeinen Praventionsprogrammen nicht verhinderbar sind, da es sich um individuelle Motive der Tater handelt, die objektiv nur schwer aufzudecken sind."