ISBN-13: 9783640689361 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Institut fur Politikwissenschaft), Veranstaltung: Internationale Ideengeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Landminen unterscheiden nicht zwischen Freund und Feind, Zivilisten und Soldaten, Kindern und Erwachsenen. Eine Erkenntnis, die heute nicht nur von der Bundesregierung, der Bundeswehr und zahlreichen Non Governmental Organisations geteilt wird, sondern bereits vor 13 Jahren Anlass fur die Schaffung einer internationalen Kooperation war. Das Ubereinkommen vom 18. September 1997 uber das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Antipersonenminen und uber deren Vernichtung," kurz auch Ottawa Konvention" genannt, gilt als ein Musterbeispiel fur internationale Kooperation in der Abrustungsfrage. Das theoretische Konstrukt zur Zusammenarbeit auf transnationaler Ebene in Form von internationalen Regimen soll zentrales Thema dieser Hausarbeit sein. Konkret sollen die Eigenschaften von internationalen Regimen am Beispiel der besagten Abrustungskooperation aufgezeigt und erlautert werden. Die Fragestellung, der diese Hausarbeit gerecht werden soll, lautet: Ist das Ottawa Abkommen ein internationales Regime und wenn ja, kann man es den spezifischeren Definitionen eines problemstrukturellen Regimeansatzes zugeordnet werden? Um diese Frage zu beantworten, wird zunachst die Regimetheorie erlautert, ideengeschichtlich verortet, ihre unterschiedlichen Ansatze erklart und anschliessend der spezielle problemstrukturell gepragte Ansatz der Tubinger Forschungsgruppe4 beleuchtet. Es folgt ein kurzer Uberblick zum Ottawa Abkommen zur Achtung von Landminen, genauer Antipersonenminen, kurz APM, auf dessen Grundlage abschliessend die Einordnung des Abkommens als ein internationales Regime steht."