ISBN-13: 9783638706186 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 124 str.
Examensarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 2,0, Freie Universitat Berlin (JWB (Journalisten-Weiterbildung) am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften), 103 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor dem Hintergrund der demografischen und soziookonomischen Entwicklungen zahlt die Sicherung der sozialen Systeme zu den groten Herausforderungen unserer Zeit. Ein Geburtenruckgang und eine parallel ansteigende Lebenserwartung fuhren sukzessive zur Uberalterung der Gesellschaft. Die Renten sind in der jetzigen Form und Hohe keineswegs mehr sicher. Wahrend heute zwei Erwerbstatige fur eine Altersrente aufkommen, muss im Jahre 2030 jeder Erwerbstatige etwa eine Rente finanzieren. Ohne Erhohung der Beitragssatze konnte der demografischen Entwicklung nur mit erheblicher Kurzung der Rentenanspruche Rechnung getragen werden. Dies aber wurde die Rentner zum einen um den Lohn ihrer erbrachten Lebensleistung bringen und sie zum anderen an den Rand der Armut drangen. Schon jetzt bewegen sich die ausgezahlten Renten vor allem von Frauen am und unter dem Existenzminimum. Seit Jahren debattieren die Politiker um die Zukunftsfahigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung. Reformen folgten auf Reformen. Bislang ist es jedoch keiner Reform gelungen, die Zukunftsfahigkeit des deutschen Rentenversicherungssystems dauerhaft zu sichern. Immer wieder ging und geht es vor allem um die Konsolidierung des Systems und eine Anpassung an die veranderten Bedingungen. Die Regierung halt im Wesentlichen weiter an der gesetzlichen umlagefinanzierten Rentenversicherung in ihren bestehenden Grundzugen und Strukturen und ihrer ubergeordneten Bedeutung gegenuber der Privatvorsorge fest. Modelle, die eine Abkehr von der Dominanz der Umlagefinanzierung hin zu weit mehr Kapitaldeckung beinhalten, werden immer wieder in die Diskussion eingebracht. Als besonders vorbildlich und beispielgebend wird dabei gern die S