ISBN-13: 9783638767132 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 36 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 2,0, Technische Universitat Dresden (Evangelische Theologie), Veranstaltung: Seminar Christologie, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage nach dem Zu- und Miteinander der gottlichen und menschlichen Natur der Person Jesu Christi hat schon immer viele Theologen beschaftigt. Vor allem im 4. und 5. Jahrhundert stand sie im Mittelpunkt theologischer Streitigkeiten. Dabei kamen die kirchlichen Wurdentrager in arge Schwierigkeiten: Wollten sie doch das Unmogliche ermoglichen, einerseits den Glauben an einen einzigen Gott beizubehalten, andererseits aber auch Jesus "gottliche Attribute" zuzuschreiben. Im Zentrum der Auseinandersetzungen stand demnach die Frage nach dem Verhaltnis Jesu Christi zum himmlischen Vater. Die Theologen versuchten mit den Begriffen "wesenseins" und "wesensahnlich" dieses innertrinitarische Verhaltnis zu beschreiben. "Die Einheit von Gott und Mensch in Jesus Christus darzustellen war] das abschlieende und kronende Thema der Christologie" (Ohlig, Karl-Heinz: Christologie, Bd. 1. Graz, Wien, Koln: 1989), welches auf dem Konzil von Chalcedon diskutiert wurde. Hinter meist sehr ahnlichen Begriffen verbargen sich einander entgegengesetzte Grundauffassungen des Christentums. Es ging insofern um nichts weniger als um die Aufrechterhaltung eines einheitlichen Verstandnisses von Jesus und damit gleichsam um einen stabilen Glauben der Christen an Jesus Christus. Die Vater von Chalcedon hatten nun geglaubt mit ihrer Formulierung " ..]in duabus naturis ...] et in unam personam atque subsistentiam concrurrente ..]" endlich ein Problem gelost zu haben, "das seit 25 Jahren unabdingbar zu einer Losung gedrangt hatte." Doch " d]ie Entwicklung verlief anders. Chalcedon wurde zum Stein des Anstoes und zum Ausgangspunkt einer Spaltung ..]" (aus: Grillmeier