ISBN-13: 9783640215485 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 36 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Deutsche Sporthochschule Koln (Institut fur Sportsoziologie), Veranstaltung: Korperbilder und Sportmode, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Arbeit soll eine Bewegung dargestellt werden, bei der man uber Sportmode fast nichts sagen kann, da sie keine Sportkleidung tragt, genauer gesagt uberhaupt nichts tragt: Dargestellt wird die FKK-Bewegung in Deutschland. Es soll jedoch versucht werden, das vor allem in den Anfangen der Bewegung radikale Korperbild darzustellen. Anhand einer chronologisch orientierten, geschichtlichen Darstellung der Bewegung sollen der Wandel und die Nuancen diese Korperbildes herausgearbeitet werden. Selbstverstandlich wird es zu jeder Zeit Menschen gegeben haben, die zum Zwecke der Korperreinigung oder um des Badens und Planschens willen, mehr oder weniger verschamt nackt in Seen und Flussen gebadet haben. Damit jedoch, ist ein Beginn der FKK-Bewegung kaum zeitlich zu definieren. Ebensowenig kann man von einer FKK-Bewegung sprechen, wenn in Afrika oder Asien die Angehorigen einiger Volker kleidungslos durchs Leben gehen, weil es dort so ublich ist. Von Anfangen der FKK-Bewegung kann man erst dann sprechen, wenn sich Menschen bewusst und regelmassig uber die Konventionen ihrer Gesellschaft hinwegsetzen und nackt baden. Einen ersten Schritt unternahm ein gewisser Burnet Lord Monboddo. Uber ihn berichtet 1795 der Philosoph Lichtenberg, dass er ganz nackend bade und auch seine Tochter die Vorteile des unbekleideten Badens zu schatzen wussten."1 Dies war selbstverstandlich nur ein Einzelfall; man kann hier keineswegs von einer Bewegung sprechen."