ISBN-13: 9783640620012 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 48 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik, Note: 1,0, FOM Essen, Hochschule fur Oekonomie & Management gemeinnutzige GmbH, Hochschulleitung Essen fruher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Internet vergisst nie. Es ist der grote und langlebigste Datenspeicher der Welt. Wahrend das Bundesverfassungsgericht 1983 im Volkszahlungsurteil noch ausdrucklich das Recht auf informelle Selbstbestimmung als "Schutz des Einzelnen gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner personlichen Daten" hervorhob, geben die Internetbenutzer ihre Daten heute freiwillig heraus. Mit jedem Ausfullen eines Webformulars werden personlichen Daten aus der Hand gegeben. Mit der steigenden Nutzung von sozialen Netzwerken wie z.B. XING, Facebook oder studiVZ kommen Informationen wie Bilder, eigene Interessen und Meinungen hinzu. Oft reichen dann schon simple Suchmaschinen-Recherchen, um an sensible personenbezogene Daten zu gelangen. Einige Suchmaschinen speichern sogar (fast) alle gegenwartig im Internet verfugbaren Webseiten. In den Archiven dieser Datenbanken sind Webseiten zu finden, welche vor 10 Jahren bereits geloscht wurden. Zum Beispiel die Seite www.archive.org gilt als gigantisches Internetgedachtnis. Gespeichert sind hier 85 Milliarden alte Homepages, von denen viele langst nicht mehr oder jetzt in ganz anderer Form existieren. Der Anwender kann hier zum Beispiel nachlesen, was auf FOCUS Online vor zehn Jahren stand. Auch bei Google kann man noch Seiten sehen, welche von den Betreibern schon langst geloscht wurden. Auch wer auf seiner personlichen Homepage vor Jahren einmal Informationen veroffentlicht hatte muss damit rechnen, dass diese wieder ans Tageslicht befordert werden. Heute im Internet veroffentlichte Daten konnen auch in 10 Jahre noch irgendwo vorhanden sein. Auch Unangenehmes konnte somit wieder in die Offentlichkeit gelangen