ISBN-13: 9783867410106 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 152 str.
Das 2006 in Deutschland verkundete Informationsfreiheitsgesetz (IFG) fordert Transparenz in einem historisch gepragten, bislang unzulanglichen Verfahren - kennzeichnend dafur die so genannte Akteneinsicht in der Verwaltungspraxis. Obwohl es nicht an internationalen Vorlagen fehlte und die Informationsgesellschaft bereits das Schlagwort geliefert hatte, musste die sog. Informationsfreiheit als demokratisches Prinzip in Deutschland erst erschlossen werden. Das gewachsene Bewusstsein fur das Phanomen Korruption wies schliesslich den Weg. Insbesondere Transparency International als NGO konnte auf den Zusammenhang zwischen Informationsfreiheit und Korruptionsbekampfung verweisen. Diese neu eroffnete Sichtweise liess schliesslich Bewegung in einen uber zwei Jahrzehnte stagnierenden Gesetzgebungsprozess kommen. Die Autorin schildert den steinigen Weg bis zur Einfuhrung des bundesweiten Informationsfreiheitsgesetzes in Deutschland: Divergierende Interessen von Verbanden und Industrie machten eine gesetzliche Losung uber Jahrzehnte nicht greifbar.Das Buch zitiert die relevanten Stimmen, die Hindernisse der Vergangenheit und die Motive, die dem Gesetz zugrunde liegen, ebensowie die Erwartungen der Offentlichkeit an das Gesetz und dessen Grenz