ISBN-13: 9783565219124 / Niemiecki / Miękka / 104 str.
"Das Glühbirnen Komplott - Wie ein Kartell das Verfallsdatum für Technik erfand" enthüllt die Geburtsstunde der "geplanten Obsoleszenz". In den 1920er Jahren hielten Glühbirnen zu lange - oft über 2.500 Stunden. Das war schlecht für das Geschäft. Am 23. Dezember 1924 trafen sich die Bosse der weltweit größten Lampenhersteller (u.a. Osram, Philips, General Electric) heimlich in Genf und gründeten das "Phoebus-Kartell".Wirtschaftshistoriker Lukas Licht dokumentiert, wie diese Firmen beschlossen, die Lebensdauer ihrer Produkte künstlich auf maximal 1.000 Stunden zu begrenzen. Ingenieure wurden angewiesen, die Qualität ihrer eigenen Erfindungen zu verschlechtern. Wer langlebigere Birnen produzierte, musste Strafen an das Kartell zahlen."Das Glühbirnen Komplott" ist eine faszinierende Studie über die Schattenseiten des Kapitalismus. Es zeigt, wie das Prinzip "Kaufen für die Müllhalde" zur Norm wurde und warum unsere Geräte heute oft genau einen Tag nach Ablauf der Garantie den Geist aufgeben.
Die wahre Geschichte, wie die Lampenindustrie 1924 beschloss, Glühbirnen absichtlich schlechter zu machen, um mehr zu verkaufen.