ISBN-13: 9783638748667 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 52 str.
ISBN-13: 9783638748667 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 52 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pflegemanagement / Sozialmanagement, Note: 2,0, Hamburger Fern-Hochschule (Studiengang Pflegemanagement), 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits Ende des 18. Jahrhunderts erschienen in Deutschland mehrere Publikationen uber die Notwendigkeit und Moglichkeiten der Forderung und Erhaltung von Gesundheit. Beispiele hierfur sind die Publikationen von B.C. Faust (1802) und W.C. Hufeland (1798). Diese Entwicklung wurde im 19. Jahrhundert durch die auch noch heute sehr bekannten Wissenschaftler Rudolf Virchow und Alfred Neumann weitergefuhrt. Es entwickelte sich ein neues wissenschaftliches Fach, welches mit dem Begriff Gesundheitswissenschaften" bezeichnet wurde. Deutschland war in diesem Bereich vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts fuhrend. Im Konkurrenzkampf mit den niedergelassenen Arzten und den Krankenhausern, denen die Menschen auf Grund der im Dritten Reich gemachten Erfahrungen mehr Vertrauen schenkten, verlor das offentliche Gesundheitssystem immer mehr an Aufgaben und Bedeutung. Durch die weitere gesellschaftliche Entwicklung wurde der Begriff Gesundheit" als Gegenpol zum Begriff Krankheit" festgelegt. Gesundheit wurde daraufhin als Abwesenheit von Krankheit betrachtet, was auch den Interessen der Arzte sehr entgegenkam, da sie sich damit nicht mehr um eine umfassende Gesundheitspolitik" kummern mussten, sondern ihre Arbeit krankheitsorientiert durchfuhren konnten. Gesundheit wurde zu einem naturwissenschaftlich nicht erklarbaren Phanomen, Krankheit hingegen greif- und erfahrbar. Erst in den 80er Jahren kam es in der Bevolkerung zu einem Umdenken, als die Grenzen der kurativen Medizin erkannt wurden. Bedingt durch dieses gesellschaftliche Umdenken, begannen erste Uberlegungen von Wissenschaftlern um Faktoren, welche die Gesundheit des Menschen beeinflussen. Eines der wohl bekanntesten und in dieser Hinsicht am weitesten erforschten Modelle ist das salutogenetische Modell von