ISBN-13: 9783668284654 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Universitat Duisburg-Essen (Germanistik), Veranstaltung: Grammatische Grundlagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Stellung des Genitivattributs in der deutschen Syntax zu verdeutlichen. Der Begriff Attribut leitet sich von dem lateinischen Verb attribuere ab, welches mit "zuteilen" oder "als Eigenschaft beilegen" ubersetzt wird. Attribute sind keine selbststandigen Satzglieder, sondern Beifugungen, die abgesehen von dem Pradikat jedes Satzglied erweitern konnen und von diesem abhangig sind. Sie sind somit nicht spitzenstellungsfahig und ebenfalls in fast allen Fallen alleine nicht frei verschiebbar, sondern nur mit dem Gliedteil, auf das sie sich beziehen. Daher werden sie in vielen Grammatiken als "Stellungsglied" oder "sekundares Satzglied" bezeichnet. Wolfgang Boettcher verweist darauf, dass nach seiner Auffassung der Begriff "Beifugung," gemessen an den Moglichkeiten des Ausbaus eines Satzes durch das Attribut, zu unbedeutend klingen wurde. Da Nominalgruppen als Attribute zu anderen Nominalgruppen hinzutreten konnen, konnen sie einen Satz in seiner Komplexitat erheblich steigern. Zudem konnen diese Attribute wiederum Attribute mit sich fuhren. Boettcher nennt als Alternative die Begriffe "Gliedteil" oder "Satzglied-Teil," den Begriff "Konstituente" halt er fur zu unspezifisch. Syntaktisch gelten alle Erweiterungen zu einem Nomen als Attribute, semantisch nur die Satzgliedteile, "die sich auf ein pradikatives Verhaltnis zuruckfuhren lassen." Nach dieser Einleitung und einem allgemeinen Uberblick uber das Attribut in Teil II dieser Hausarbeit bezieht sich Teil III auf das Genitivattribut und seine Unterarten. Dabei werden sowohl die allgemeinen als auch die zusatzlich von Gerhard Helbig und Joachim Buscha definierten Attributarten benannt.