ISBN-13: 9783640986767 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 76 str.
ISBN-13: 9783640986767 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 76 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pflegewissenschaften, Note: 1,0, Hochschule Hannover (Abteilung Pflege und Gesundheit), Sprache: Deutsch, Abstract: Chronische Erkrankungen haben mittlerweile die ehemals das Krankheitsspektrum dominierenden Infektionskrankheiten abgelost. Sie lassen in den Industrielandern ihren Anteil, zum einen an Todesfallen und zum anderen an den nicht zum Tode fuhrenden Erkrankungen, ansteigen. Chronische Krankheiten erfassen Menschen in allen Lebensphasen und beeintrachtigen sie uber lange Zeitspannen hinweg. Unveranderbare Beeintrachtigungen charakterisieren sie gleichermaen, wie ein im Verlauf steigender und wechselnder Unterstutzungs- und Versorgungsbedarf, der insbesondere an die Pflege herangetragen wird (vgl. Schaeffer/Moers 2000, S. 447). Die Pflege, vor allem im Krankenhausbereich, berucksichtigt bislang die besonderen Anforderungen an die Betreuung und Versorgung chronisch Erkrankter jedoch kaum (vgl. u.a. Hellige 2002, Huper/Hellige 2007, Schaeffer/Moers 2008). Um diesem Manko an Patientenorientierung zu begegnen ist es unerlasslich, das Erleben der chronisch Erkrankten in den Mittelpunkt pflegerischer Interventionen zu stellen, denn ihr Erleben stellt den Ursprung pflegerischer Handlungen dar (vgl. Hellige 2002, S.81). Dieses Portfolio setzt sich speziell mit der Patientensicht auf chronische Krankheit, ihrem Erleben und Bewaltigungshandeln auseinander. Fur die Darlegung der fachlichen Kompetenz wurde ein Essay in Form einer Broschure fur Pflegekrafte verfasst und gestaltet. Gegenstand dieser Druckschrift ist das Phanomen des als non-compliant wahrgenommen chronisch kranken Patienten, da an diesem Phanomen die Relevanz, sowohl des Erlebens der chronisch Erkrankten als auch ihres Bewaltigungshandelns, deutlich wird. Ein Essay in Form einer Broschure wurde deshalb gewahlt, weil so kreativ Wissen in die Praxis transferiert werden kann. Fur die Demonstration der methodischen Kompetenz wurde ein problemzentriertes Intervie