ISBN-13: 9783640751631 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,3, Universitat Erfurt, Veranstaltung: Der Nationalsozialismus, das Erinnern und das Vergessen, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Je weiter ein historisches Geschehnis von der Gegenwart entfernt liegt, umso starker erlischt das Erinnern an die Einzelheiten der Ereignisse, ganz gleich welcher Art- ob heroisch, grausam, wohltatig, erschutternd- sie gewesen sind. Doch im Laufe der Jahrtausende unserer Menschheitsgeschichte gibt es kaum ein Erlebnis in der Vergangenheit, dass die Menschen wie einen Schatten langer verfolgt, als die Taten im Nationalsozialismus.Obwohl jene Geschehnisse weit uber ein halbes Jahrhundert her sind, bleiben die Ereignisse der damaligen Zeit weiterhin gegenwartig und in den Kopfen der Menschen. Doch das war nicht von Anfang an so. Nachdem der Zweite Weltkrieg und damit die Zeit des Holocaust beendet wurden, begann zunachst eine Zeit des Verdrangens und Vergessens in Deutschland. Erst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts beginnt die Aufarbeitung der Vergangenheit mit dem Prozess gegen Adolf Eichmann, dem SS- Obersturmbannfuhrer und Hauptverantwortlicher der Deportation und Ermordung der Juden, die im deutschen Bereich lebten, in Jerusalem und seiner anschliessenden Hinrichtung. Aufgrund dieses Prozesses und jenes Auschwitz-Prozesses aus dem Jahre 1963 in Frankfurt, zerbrach die Mauer des Vergessens und Verdrangens. Uber 200 Uberlebende der Konzentrationslager legten Zeugenschaft ab, sagten aus und in Folge dessen begann die juristische und seelische Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Doch selbst in unserer Zeit werden die Taten nicht vergessen und ein halbes Jahrhundert nach den Ereignissen noch juristisch verfolgt. Die nun folgende Hausarbeit wird sich damit befassen, welche Grunde die deutsche Bevolkerung hatte, zu vergessen und verdrangen, was passiert war und aufgrund welches Ereignisses und Prozesses die M"