ISBN-13: 9783638721257 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 60 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Asthetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1, Universitat Bremen, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung - Hegels Asthetik im Aufri Hegels Vorlesungen uber die Asthetik, zumindest so, wie sie durch Hothos Mitschriften und Bearbeitungen uberliefert wurden, liegt eingangs die Fragestellung zugrunde, " ...] was das Schone uberhaupt ist und wie es sich im Vorhandenen, in Kunstwerken ...]" gezeigt hat. Als Antwort auf diese Frage begrundet Hegel im Entfaltungsgang seiner systematischen Theorie, warum die Kunst neben der Religion und der Philosophie zu jenen Formen zu zahlen sei, die es dem Geist des Menschen ermoglichten, zu einem Erkennen und Bewutsein seiner selbst zu gelangen. Denn, um Hegels Auffassung vom Wesen der Kunst und ihre Deduktion aus dem Begriff des Geistes mit den Worten Hans-Georg Gadamers in nuce zusammenzufassen, in " ...] der Kunst begegnet sich der Mensch selbst, Geist dem Geiste." In der Entauerung des Geistes zum sinnlich Konkreten, zum Kunstwerk hin, wird sich der Geist namlich nicht etwa selber untreu, so Hegel sinngema, sondern der Geist geht vollkommen in den entgegengesetzten Zustand seiner selbst, in das Kunstwerk, uber und wird in und an ihm fur sich selber gegenstandlich. Er kann sich demnach in der von ihm geschaffenen Entgegensetzung seiner selbst betrachten und sich dergestalt auch in der Entauerung zur Empfindung und Sinnlichkeit hin (wieder-)erkennen und begreifen, wodurch er schlielich eine neue und mithin hohere Stufe seines Bewutseins erlangt. Insofern manifestiert sich fur Hegel im Kunstwerk " ...] nichts blo Sinnliches, sondern der Geist als im Sinnlichen erscheinend." Und die Kunst hat deshalb keine geringere Aufgabe, als die Idee, das heit, den abstrakten Begriff des Geistes in ungeschiedener Einheit mit seinen Besonderungen als verwirklicht und in die Realitat hineingestellt, fur die unmittelbare