ISBN-13: 9783638763950 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 1,7, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen (Ev.-theolog. Seminar), Veranstaltung: Anselm von Canterbury - Cur Deus Homo, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Anselm von Canterbury schrieb 1097 sein Hauptwerk -Cur Deus Homo-. In ausgeklugelten Formulierungen befreit er sich in diesem Werk von der bis dahin angewandten Autoritatshorigkeit und stellt das Wesen der Gottheit nicht so dar, wie es die Kirchenvater anfuhren, sondern wie es ihm seine Vernunft gebietet. 'Credo ut intelligam' bezeichnet seinen in Anknupfung an Augustinus gepragten Grundsatz, der -besagt, dass die Vernunft das Mittel zur Auslegung von Glaubenswahrheiten und der Glaube die Quelle der durch Denken gewonnenen Einsichten ist.- Anselm von Canterbury wird zum Vater der Scholastik, da er auf die Kraft der menschlichen Vernunft vertraut und im dialektischen Verfahren Glaubenswahrheiten erlautert. Mit der Vernunft und dem Verstand versuchte er den Glauben zu starken. 'Fides quaerent intellectum', Glaube der nach Einsicht sucht, wird zur programmatischen Vorgehensweise bei seiner Suche nach dem Grund der Menschwerdung Gottes. Indem er die geltende Redemptionstheorie durch seine Uberlegungen uberwindet, zeigt er, wie der unendliche Suhnewert von Jesu Tod die Menschheit mit Gott versohnt. Im Zentrum steht nicht die Schuld des Menschen, sondern der Wert Jesu Tat und die darin zum Ausdruck kommende Liebe Gottes.