ISBN-13: 9783640452385 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 80 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich VWL - Mikrookonomie, allgemein, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Unternehmerisches Engagement fur soziale, kulturelle und okologische Vorhaben gerat immer mehr in den Fokus des offentlichen Interesses.1 Dabei besitzen Sponsoring von Kulturveranstaltungen, der Besitz eigener Sportvereine oder der Bau von Arbeitersiedlungen - kulturelles, soziales, umweltpolitisches oder lokales Engagement von Unternehmen uber ihre eigentlichen Geschaftsfelder hinaus - in Deutschland eine lange Tradition. Unternehmen selbst tragen jedoch durch Nachhaltigkeitsberichte (sog. Sustainability Reports)2 auch dazu bei, dass sie von der Offentlichkeit als sozial engagierte Burger in der Gesellschaft (Corporate Citizen)3 gesehen werden. In solchen Berichten geben sie Auskunft uber ihren freiwilligen, gesetzliche Erfordernisse ubertreffenden, Einsatz fur (prima facie) nicht-okonomische Ziele. Dieses Engagement wird auch als Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet. CSR wird von der EU-Kommission (2001) in einem Grunbuch definiert,4 als ein Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstatigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren. Sozial verantwortlich handeln heisst nicht nur, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten, sondern uber die blosse Gesetzeskonformitat hinaus mehr" zu investieren in Humankapital, in die Umwelt und in die Beziehungen zu anderen Stakeholdern."5 Zu solchen CSR-Massnahmen zahlen beispielsweise eine umweltfreundliche Produktionsweise, ein fairer Umgang mit Angestellten, sowie transparente und faire wirtschaftliche Geschaftspraktiken. In dieser Arbeit wird anhand der Darstellung und anschliessenden Diskussion von drei verschiedenen wirtschaftswissenschaftlichen Artikeln mit mathematischen Modellen erlautert, dass"