ISBN-13: 9783640309771 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 3, Universitat Wien (Lehrstuhl fur eBusiness), Veranstaltung: Neuere Entwicklungen in eBusiness & eLogistics, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Musikindustrie ist Tot Es lebe der Konsument, the End of Control ist da (vlg. http: //www.heise.de/newsticker/meldung/print/80179) Mit diesem etwas provokanten Einleitungsstatement konnte man den Inhalt der folgenden Arbeit auf den Punkt bringen. Fakt ist: Die Musikindustrie erlebt einen fundamentalen Umschwung, wie selten eine Branche des 21.Jahrhunderts in nur so kurzer Zeit. Schon in den letzen Jahren folgte eine Negativmeldung der Tontragerbranche der anderen: Geringere Umsatze, in Konkurs gehende Major- Platten Labels, oder solche, die nur durch Firmen- Aquisitationen gerettet werden konnten. Vor allem die Piraterie hat der Musikbranche hart zugesetzt. Die deutsche Musikindustrie hat seit dem Jahr 2000 37% des Umsatzes verloren, auch im vergangenen Jahr setzte sich der Negativtrend mit einem Umsatzruckgang von 3,2% vor. Auch die Absatzzahlen der echten Cds ist in den Geschaften gesunken. Ganz kontrar dagegen verhalten sich allerdings die Online Musikkaufe: Der Umsatz hier ist um 45,2% gewachsen. (vgl. Mey Stefan 2008) Die Strategien der Musikindustrie diesem fallenden Trend des Regalverkaufes entgegenzuwirken laufen nur sparlich an oder scheitern schon nach wenigen Monaten. So versuchte man zum Beispiel mittels unterschiedlicher Kopierschutzsysteme gegen die illegalen Raubkopien der Tauschborsen im Internet vorzugehen. Der Begriff DRM(digitales Rechte Management) stand plotzlich im Raum. Doch auch das digitale Rechtemanagement des Internets ist keine wirklich permanente Losung. Schon jetzt uberlegt die weltweit fuhrende Mp3 download Plattform iTunes von Apple auf das DRM System wieder zu verzichten. Dies wurde zu kopierschutzfreien kauflich erwerbbaren Mp3s fuhren."