ISBN-13: 9783656084341 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 64 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich VWL - Konjunktur und Wachstum, Note: 2,0, Helmut-Schmidt-Universitat - Universitat der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Abstract Ziel dieser Arbeit ist es herauszustellen, welche Auswirkungen der starke Rohstoffhunger Chinas auf die Welt hat. Es wurde gezeigt, dass Peking starke Anstrengungen unternimmt, um sich weltweit Rohstoffquellen zu sichern. Diese groen Mengen an Rohstoffen werden benotigt, um das Wirtschaftswachstum und die gewonnene Mobilitat der Bevolkerung zu gewahrleisten. Im Zentrum stehen staatliche und halbstaatliche Unternehmen, wie Sinopec oder CNOOC, welche auslandische Unternehmen bzw. Unternehmensanteile von Rohstoffforderern und -verarbeitern erwerben. Als bevorzugte Forderlander werden insbesondere die Lander Venezuela, Sudan, Myanmar oder Angola gewahlt, weil westliche Firmen aus politischen und ethischen Grunden dort nicht aktiv sind. Zudem werden auch in westlichen Landern, wie in die kanadische Olsand- oder in die australische Minenindustrie investiert. Die Auswirkungen auf die Rohstoffmarkte, welche in den letzten Jahren durch starke Preisanstiege gepragt waren, sind deutlich. Jedoch haben Untersuchungen gezeigt, dass die chinesische Rohstoffbeschaffungsstrategie eher zu einer Ausweitung des Weltangebots, als zu einer Verdrangung anderer Marktteilnehmer fuhrte. Die Erschlieung neuer Quellen in kritischen Staaten und das Investment in kleinere und expansionsfahigere Unternehmen half den Nachfragedruck durch ein erhohtes Angebot abzufangen. In den Rohstoffexportlandern, vor allem in Afrika, konnten sich, durch die gestiegenen Preise und die bessere Verhandlungsbasis, positive Entwicklungen vollziehen. In Zentralasien fuhrte der Bau von Pipelinenetzen zur Minderung zahlreicher einseitiger Abhangigkeiten. China gelang der Zugang zu nahgelegenen Rohstoffquellen in Kasachstan, Sibirien sowie Turkmenistan und verringerte die Abhangigkeit von den Seewegen Sudostasiens. Russland vermi