ISBN-13: 9783638787659 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
ISBN-13: 9783638787659 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Universitat Trier (Fachbereich III - Politikwissenschaft), Veranstaltung: Einfuhrung in die Politische Theorie und Ideengeschichte: Grundlagen des politischen Denkens im 20. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Carl Schmitt gilt als einer der bedeutendsten deutschen Staats- und Volkerrechtler des 20. Jahrhunderts. Mindestens ebenso wichtig wie Schmitts Arbeit auf dem Gebiet der Rechtswissenschaft wird sein Beitrag zur politischen Theorie eingeschatzt. Diesem Teil seiner Arbeit wird mit zunehmendem zeitlichen Abstand sogar die weitaus groere Aufmerksamkeit geschenkt. Aus der Fulle der vorliegenden Veroffentlichungen aus sieben Jahrzehnten ist jedoch eine besonders hervorzuheben, die von einem wachsenden Teil seiner Kritiker als ein, wenn nicht der Schlussel zum politischen Denken des Carl Schmitt angesehen wird . Es ist die Schrift uber den "Begriff des Politischen," die dem Autor nicht nur einen Groteil seiner Bekanntheit, sondern auch die scharfste Kritik und Ablehnung beschert hat. Die darin entwickelte These, die Unterscheidung von Menschengruppen in "Freund und Feind" sei das spezifische Kriterium des Politischen, wird seither in Bezug auf seine empirische Richtigkeit, aber auch aus einer normativen Sicht, auerst kontrovers diskutiert. Die vorliegende Arbeit zeigt zunachst die zentralen Aspekte des Schmitt'schen Politikverstandnisses auf, wie es im "Begriff des Politischen" angelegt und in zahlreichen anderen Publikationen ausgestaltet und prazisiert wird. In einem zweiten Schritt wird diese Konzeption fur eine Analyse der US-amerikanischen Sicherheitspolitik nach den Terroranschlagen vom 11. September 2001 herangezogen, um abschlieend eine Bewertung der weit verbreiteten Ansicht vorzunehmen, es lasse sich darin ein Politikverstandnis im Sinne Schmitts erkennen. Der Verfasser vertritt die These, dass der Sicherheitspolitik der amtierenden Bus