ISBN-13: 9783638944779 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universitat Kiel, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nachdem Tiberius im Jahr 37 n. Chr. gestorben war, folgte ihm Caligula, der Enkel seines Bruders Drusus d. A. und zugleich Urenkel des Augustus, als romischer Kaiser nach. Er regierte bis zu seiner Ermordung im Jahr 41 n. Chr. In seiner Herrschaftszeit wird von vielen willkurlich erscheinenden Taten berichtet: Uberhebliche Bautatigkeiten, blutige Gladiatorenspiele, sinnlose Militarakte und allgemeine Tyrannei uber das romische Volk. In diesem Zusammenhang wird in den antiken Quellen und den Forschungsberichten der Neuzeit oftmals herausgestellt, dass Caligula dem Wahnsinn verfallen sein soll. Die moderne Forschung hat dafur den Begriff des Casarenwahnsinns" eingefuhrt. In der folgenden Arbeit soll geklart werden, welches Caligula-Bild die antiken Quellen vermitteln und welche Ruckschlusse die moderne Forschung daraus gezogen hat. Insbesondere die These des Casarenwahnsinns in der antiken und modernen Darstellung und ihre Glaubhaftigkeit werden untersucht. Eine Definition des Casarenwahnsinns wird im Nachfolgenden gegeben. Sueton, Cassius Dio und Tacitus werden als antike Quellen behandelt."