ISBN-13: 9783638748896 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: Sehr Gut, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Caesar nach Gallien ging (58 J.), stand in der jenseitigen Provinz nur eine Legion. Caesar holte sogleich drei Legionen in Oberitalien und hob in der Folgezeit noch weitere Truppen aus, so dass er schlielich 10 Legionen besa. Die Legionen bestanden aus je 6000 Mann, doch lag der Bestand oft unter 3500 Soldaten. Eine Legion hatte 10 selbststandige Kohorten, eine Kohorte 3 Manipel, ein Manipel 2 Zenturien (ordines). Ihre Einteilung in 60 Zenturien entsprechend hatte eine Legion 60 Zenturionen. Caesar unterschied hohere und niedere Zenturionen. Den oberen Rang bekleideten die 6 Zenturionen der ersten Kohorte (Zenturionen der ersten Zenturien). Unter ihnen war der erste derjenige, der den ersten Manipel fuhrte. Die Zenturionen rekrutierten sich aus den Legionaren; der Rang des ersten Zenturions war der hochste, den der Legionar erreichen konnte. Auf den Zenturionen beruhte die Disziplin des romischen Heeres. Die Kohorte war die Tragereinheit des Gefechtes, die den Angriff energisch vortrug, gesichert durch eine starke Reserve. Im Kampf stellte sich die Truppe in Schlachtreihe auf. Vier Kohorten jeder Legion bildeten das erste Glied, drei das zweite, drei das dritte. Auf ein Signal begann der Anmarsch, zuerst im Schritt, dann im Lauf, aber in Reihe und Glied. Zuerst schleuderten die Soldaten den Wurfspeer und zogen dann beim Zusammenstoss mit dem Feind das Schwert. Die Soldaten der Legionen waren schwerbewaffnete romische Burger, die zwischen 17 und 46 Jahren dienstpflichtig waren, und zwar fur 18 Jahre Dienstzeit. Zum Legionsverband gehorten auch Hilfstruppen (Auxilia), bestehend aus Futruppen, die in den Provinzen aus Nichtromern ausgehoben oder von befreundeten Fursten gestellt wurden. Verwen