ISBN-13: 9783640621668 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Padagogik - Allgemein, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universitat - Universitat der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: "Die Erfahrungen aus der Truppe belegen eine problemlose Aufnahme und Akzeptanz der Frauen." Die Bundeswehr hat im Januar 2001 alle Verwendungsbereiche fur Frauen geoffnet. Dabei sind die Differenzen zwischen Frauen und Mannern in vielen Menschen verankert: seien es die korperlichen Voraussetzungen oder das unterschiedliche Kommunikations-verhalten. Manner gelten allgemein als sehr sachlich, rationell und direkt, Frauen dagegen eher als phantasievoll, Gefuhls betonend und intuitiv. Wie passen diese Gegensatze in einer Armee, welche uber Jahrzehnte hinweg ausschlielich fur Manner offen war, zusammen? Zunachst klingt dieser Gegensatz als groes Problem fur den Dienstalltag, wo doch generellen Meinungen Glauben schenkend Frauen und Manner so verschieden sind und Waffen nicht zu Frauen passen. Die Betrachtungsweise in dieser Arbeit wird aber klaren, inwiefern dieser Differenzglauben Gultigkeit hat. Der Dienst an der Waffe ist ausnahmslos fur Soldatinnen und Soldaten in allen Bereichen der Streitkrafte moglich. Doch wie kam diese Integration zustande und welche Effekte hat dies auf die Bundeswehr? Ist die Akzeptanz und Aufnahme des weiblichen Geschlechts in das "Organisationssystem Bundeswehr" wirklich so problemlos, wie das oben aufgefuhrte Zitat dies offeriert? Kann die Bundeswehr uberhaupt mit weiblichen Kameraden operieren oder wird das System dadurch zu stark irritiert? Dies sind Fragestellungen, welche die nachstehende Arbeit aus dem Betrachtungspunkt der Systemtheorie analysiert. Sie soll klaren, inwieweit das "Organisationssystem Bundeswehr" die Fahigkeit besitzt, das weibliche Geschlecht effektiv und zielfuhrend in ihre Reihen zu integrieren. Dazu wird im zweiten Abschnitt zunachst die Integration von Frauen in die Bundeswehr beschrieben. Anhand dieser Ausfuhrungen werden daran anschlie