ISBN-13: 9783640844432 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Geologie, Mineralogie, Bodenkunde, Note: 1,6, Universitat Augsburg (Geographie), Veranstaltung: Seminar zur groen Exkursion -Nordseekuste-, Sprache: Deutsch, Abstract: Erosion ist der Abtrag von Material von der Landoberflache und dessen Verlagerung durch ein bestimmtes Medium wie Wasser oder Wind. Man spricht in der Regel von Erosion wenn die Materialverlagerung linienhaft geschieht, bei flachenhaftem Abtrag benutzt man im deutschen Sprachgebrauch eher das Wort Denudation. Bei der Bodenerosion treten beide Formen auf, meist in kombinierter Form. Erosion ist ein Prozess der zwei Teilprozesse beinhaltet, erstens die Ablosung der Bodenpartikel vom Untergrund, und zweitens den anschlieenden Transport durch das erosiv wirkende Medium. Physikalisch ausgedruckt wird nach den Gesetzen der Energieerhaltung potentielle Energie in kinetische Energie umgewandelt. Die kinetische Energie bestimmt also wie stark z.B. das Wasser Bodenteilchen aus dem Verbund herauslosen kann. Aus der Formel fur die Bewegungsenergie Ekin = 1/2 mv wird sofort ersichtlich dass ihr Betrag mit steigender Geschwindigkeit in der zweiten Potenz zunimmt, die Geschwindigkeit des abtragenden Mediums ist also die entscheidende Groe bei der Erosion. In der Bodenkunde werden Gebiete mit gleichen oder ahnlichen Entwicklungsvorgangen, und daraus resultierenden Merkmalen, zu Einheiten zusammengefasst. Es werden Bodenregionen unterschieden deren Unterteilung in erster Linie von der groraumigen geologischen Situation bestimmt wird. Vor allem das Ausgangssubstrat auf dem die Bodenbildung einsetzen kann ist fur die Gliederung relevant. In Deutschland sind es 12 Bodenregionen, davon sind 4 im Norddeutschen Tiefland verbreitet (Abb.1). Die Bodenregionen sind ihrerseits weiter unterteilt in Bodengrolandschaften. Dabei wird in den groen Bereichen gleicher Ausgangssituation die Morphologie und das Relief, welches zur Bodenbildung beitragt