ISBN-13: 9783640708017 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 68 str.
ISBN-13: 9783640708017 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 68 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pflegewissenschaften, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Institut fur Psychogerontologie), Veranstaltung: Biografische Methoden in der gerontologischen Forschung und Intervention, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Von der Geburt bis zum Tod durchlauft jeder Mensch viele einzelne Situationen, die ihn in seiner Entwicklung und seinem Verhalten pragen. Biografie stellt somit eine subjektiv-individuelle Lebensbeschreibung dar, die bei jedem einzelnen Menschen einzigartig ist. Die Biographie eines Menschen kennenzulernen, ermoglicht oft ein besseres Verstandnis seiner Auerungen und Handlungen, Bedurfnisse und Gefuhle. Dadurch ergeben sich Ansatzpunkte fur eine positive Einflussnahme sowie zur Forderung des Wohlbefindens. Auch im Bereich der Altenhilfe gewinnt die Biografiearbeit immer mehr an Stellenwert. Wahrend in der Vergangenheit ein defizitares Bild von alten Menschen herrschte, d.h. eine Betonung auf das, was der "alte Mensch" nicht mehr kann, ruckt immer mehr eine aktivierende und ressourcenorientierte Pflege in den Vordergrund. Der Fokus wird vermehrt darauf gerichtet, was der alte Mensch kann, welche Kompetenzen er noch besitzt. Es stellt sich immer haufiger die Frage "Wie wurde der Mensch zu dem, was er ist?." Die Beschaftigung mit der individuellen Biografie kann dabei helfen, pflegebedurftige Menschen besser zu verstehen und Handlungsalternativen zu entwickeln. Dies trifft insbesondere auf demenzkranke Menschen zu. Einerseits gelingt es Auenstehenden haufig nur schwer, sich in die Welt der verwirrten Menschen hineinzuversetzen, sich dort zurechtzufinden und sie zu begleiten. Durch Kenntnisse der Biografie konnen Verhaltensweisen und Auerungen von demenzkranken Menschen besser gedeutet und interpretiert werden. Andererseits stellt fur Menschen mit Demenz die Erinnerung an ihre Vergangenheit eine wichtige Ressource dar, weil das Kurzzeitgedachtnis e