ISBN-13: 9783668131972 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 30 str.
ISBN-13: 9783668131972 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 30 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Padagogik - Familienerziehung, Note: 2,0, Universitat Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit 1. August 2013 ist das Betreuungsgeld Realitat in der deutschen Familienpolitik. Jede/r erhalt es, der fur sein unter dreijahriges Kind keinen Kitaplatz in Anspruch nehmen mochte. Das Betreuungsgeld trifft jedoch auf enorm hohe Gegenwehr aus Politik und Bevolkerung. Polemische Beinamen wie "Herdpramie," durch die die antifeministischen Effekte des Betreuungsgeldes deutlich gemacht werden sollen, entflammten die offentliche Diskussion um das Betreuungsgeld. Befurworter, meist aus konservativen Kreisen, argumentieren mit der Wahlfreiheit der Eltern, der Wertschatzung der Erziehung und der Wichtigkeit der Bindung zwischen Kind und Bezugsperson. Gegner dagegen protestieren und erklaren das Betreuungsgeld fordere soziale Ungleichheit und ein veraltetes Familienmodell bzw. ein ruckstandiges Frauenbild. Nicht sofort wird klar, warum diese Diskussion mit so vielen Emotionen, Widerstanden und Kampfgeist gefuhrt wird. Offenkundig geht es doch lediglich um 100 bzw. spater 150 pro Monat fur Eltern, die ihr Kind nicht offentlich betreuen lassen mochten. 100 bzw. 150 sehen im Verhaltnis zu sonstigen staatlichen Forderungen wie Elterngeld oder Ehegattensplitting relativ gering aus. Warum also diese groe Bandbreite an Diskussion? Anscheinend geht es also um mehr als nur vermeintlich 100 bzw.150 Euro pro Monat fur Eltern. Es geht um die Sichtweise von verschiedenen (ideologischen) Familienmodellen, um die Frage der Frauenemanzipation, um Volks- und Betriebswirtschaft, um Humankapital und um das Verhaltnis von fruhkindlicher Betreuung und spaterer Bildung und um dessen Chancengleichheit. Auf letzteren Punkt soll in der vorliegenden Arbeit vertieft eingegangen werden, ohne die anderen zu vernachlassigen. Es soll untersucht werden inwieweit fruhkindliche Bildung Effekte hat auf spatere Bildungschancen und welche Rolle hierbei das Betreu