ISBN-13: 9783638670005 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 56 str.
ISBN-13: 9783638670005 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 56 str.
Zwischenprufungsarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Psychologie - Lernpsychologie, Intelligenzforschung, Note: 1,0, Europa-Universitat Flensburg (ehem. Universitat Flensburg) (Institut fur Psychologie), 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Wir leben heute in einem komplizierten sozialen Gefuge, welches durch verschiedene Kulturen innerhalb unserer Gesellschaft gepragt ist. Ende 2003 lebten 7,3 Millionen Auslander in Deutschland, was einem Anteil von 8,9 Prozent der Gesamtbevolkerung Deutschlands entspricht. Auch im Schulalltag stellen auslandische Kinder alles andere als eine Minderheit dar. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass diese Kinder in das deutsche Schulsystem optimal eingegliedert werden. Leider hapert es genau an diesem Punkt, denn ein Groteil der auslandischen Kinder kommt im deutschen Schulalltag einfach nicht mit. Angefangen bei der Grundschule haufen sich Defizite in fast allen schulischen Bereichen. Weiter mochte ich darstellen, was mogliche Ursachen fur das Scheitern in der Schule sein konnen. Dieser Aspekt spielt hinsichtlich des Ubergangs von der Grundschule auf eine weiterfuhrende Schule eine groe Rolle, da in der Grundschule die wichtigsten Bausteine fur eine weitere Schullaufbahn gelegt werden. Im Rahmen unseres Seminars "Furs Leben lernen. Psychologie der schulischen Ubertrittsauslese" habe ich mich mit dem Thema der Identitatsfindung auslandischer Kinder und Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland beschaftigt. Dabei stellt sich mir die Frage, inwiefern sich das Problem des Bilingualismus und der kulturellen Inkonsistenz auf den schulischen Ubertritt von der Grundschule auf eine weiterfuhrende Schule auswirkt. Welche Rolle spielt die Zweisprachigkeit oder auch doppelte Halbsprachlichkeit bei der Ubertrittsauslese? Inwiefern sind jene Kinder benachteiligt, die uber den Bilingualismus verfugen? Zu betrachten sind dabei nicht nur die schulischen Leistungen in Gegenwart und Zukunft, sondern au