ISBN-13: 9783640488520 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
ISBN-13: 9783640488520 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,0, Technische Universitat Dresden (Philosophische Fakultat), Veranstaltung: Die Zeit der Ottonen, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus dem Ostreich der Karolinger wurde unter dem Herrscherhaus der Liudolfinger bzw. der Ottonen (919-1024) ein Deutsches Reich. Ein verbindendes Bewusstsein der Sachsen, Bayern, Franken und Schwaben nach einer ubergeordneten Einheit bildete sich. Der Sieg der Einzelthronfolge uber das frankische Prinzip der Erbteilung fuhrte einen nachhaltigen Wandel herbei: Die Unteilbarkeit des Reiches, die die Nationalbildung unterstutzte und eine dauerhafte Bindung der von Haus aus unteilbaren romischen Kaiserwurde an das deutsche Konigtum ermoglichte. Von einem Zeitalter der Ottonen zu sprechen hat sich mehr und mehr durchgesetzt und hat zur allmahlichen Verdrangung der alteren Epochenbezeichnung Sachsische Kaiserzeit beigetragen. Zu einer der bedeutendsten Personlichkeiten des ottonischen Zeitalters zahlt Bernward von Hildesheim. Dies gilt nicht allein nur fur seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Kunst. Seine sehr fruhe und enge Verbindung zum Kaiserhaus sowie seine einflussreiche Stellung als Reichsbischof, auf die die ottonischen Kaiser ihre Herrschaft essentiell stutzten, machen Bernward zu einer ausserordentlich politischen Personlichkeit. Das wirft Fragen auf, beispielsweise in welchem Verhaltnis Kirche und Staat standen und bietet des Weiteren Grundlagen zur Diskussion, sich mit dieser eminenten Person auseinander zusetzen. Bernward entwickelte sich vom Hildesheimer Domschuler zum Reichsbischof und Kunstler und war, wie Thietmar von Merseburg ihn nennt, der Magister regis, Lehrer und Erzieher des Konigs Otto III. Noch als Kaiser hat Otto seinen ehemaligen Lehrer ...] hoch verehrt und ihn als Ratgeber gern gehort." .Viele Einzelheiten aus Bernwards Leben sind d"