ISBN-13: 9783656736943 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 48 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 2,0, Fachhochschule Worms (Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sehen sich Museen mit groen Herausforderungen konfrontiert: Da die offentliche Hand zunehmend weniger Mittel fur die Finanzierung kultureller Aufgaben zur Disposition stellt, herrscht zwischen den offentlichen Kultureinrichtungen ein heftiger Verteilungskampf, in dem sich die Museen auf Dauer behaupten mussen. Zudem hat in den letzten Jahren die Zahl der privaten Anbieter deutlich zugenommen, die - in Konkurrenz zu den Museen - vielfaltige Kultur-, Bildungs-, Unterhaltungs- und Freizeiterlebnisse offerieren. Deshalb werden Museen im Wettbewerb um das Interesse der Besucher nur dann langfristig gegenuber anderen Kultur- und Freizeitanbietern bestehen konnen, wenn sie sich Wettbewerbsvorteile erarbeiten, also von den Besuchern als einzigartig und unverwechselbar wahrgenommen werden. Da sich Vorteile nicht ohne die genaue Kenntnis der Interessen, Bedurfnisse und Erwartungen der Besucher aufbauen lassen, gilt als zentrales Mittel zur Erreichung von Wettbewerbsvorteilen die Besucherorientierung. Eine nachhaltige Verbesserung der Besucherorientierung von Museen lasst sich mit Hilfe der Managementmethode Benchmarking realisieren. Benchmarking ist eine mittlerweile in vielen Wirtschaftszweigen erprobte und bewahrte Mangementmethode fur das Lernen von "besten Losungen." Sie zielt darauf ab, durch den Vergleich zwischen Einrichtungen herauszufinden, wo innerhalb der eigenen Organisation Verbesserungspotentiale existieren und wie diese ausgeschopft werden konnen. Benchmarking kann Museen somit dabei helfen Schwachstellen im Hinblick auf ihre Besucherorientierung zu ermitteln und Losungswege fur Verbesserungen zu finden, um im kulturellen Marktwettbewerb bestehen zu konnen. Der erste Teil der vorliegenden Arbeit beschaftigt sich mit