ISBN-13: 9783638756600 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich VWL - Sonstiges, Note: 2,3, Philipps-Universitat Marburg (Finanzwissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Wirtschaftswissenschaftliche Politikberatung, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Vergangenheit gab es eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik und Wissenschaft. So war die Okonomie mageblich an der Gestaltung der Sozialen Marktwirtschaft beteiligt. In den 50ger und 60ger Jahren entstand der grote Teil der Literatur uber Politikberatung, jedoch stagnierte die wissenschaftliche Innovation bzgl. der Beratungsliteratur. Sichtbar wird dies daran, dass die Wiedervereinigung in Deutschland nur unter geringem Einfluss okonomischer Politikberatung vollzogen wurde. Fest steht, dass zahlreiche Beratungsvorschlage existieren, deren Umsetzung von Seiten der Politik nur bedingt erfolgt. Ursachen konnen zum einen in inhaltlichen Mangeln vorhandener Theorien, d.h. falsche Annahmen, zum anderen im Verhaltnis zwischen Wissenschaft und Politik und letztlich kann es in der Organisation politischer Beratung begrundet sein. Ob diese Mangel tatsachlich bestehen und es sich um eine Krise der Politikberatung handelt, soll anhand theoretischer Ansatze zur Politikberatung untersucht werden. Dabei sollen zunachst die Kommunikationsprozesse kritisch beleuchtet werden, um anschlieend auf die traditionelle Theorie der Politikberatung einzugehen. Darauf folgend ist die Public-Choice-Theorie Untersuchungsgegenstand, die in den 70ger Jahren in die Neue Politische Okonomie (NPO) integriert wurde. Im Anschluss sollen die Erkenntnisse der Konstitutionenokonomik erlautert werden. Abschlieend sollen durch einen Vergleich von privater Beratungstatigkeit und okonomischer Politikberatung alternative Vorgehensweisen beleuchtet werden.