ISBN-13: 9783656606413 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 92 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Padagogik - Heilpadagogik, Sonderpadagogik, Note: 2,7, Bayerische Julius-Maximilians-Universitat Wurzburg (Sonderpadagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Magisterarbeit greift die Beziehung Morbus Parkinson und Dysarthrie auf und verknupft diese mit der Therapiemoglichkeit der Tiefenhirnstimulation des Nucleus Subthalamicus. Die Tiefenhirnstimulation stellt eine Therapieform der Parkinson-Krankheit dar, die mittlerweile seit knapp 30 Jahren Anwendung findet. Heute gehort die Tiefenhirnstimulation zu den favorisierenden angewandten interventionellen Therapieverfahren des idiopathischen Parkinson-Syndroms. Daneben sind noch die subkutane Applikation von Apomorphin und die Gabe von L-Dopa zu erwahnen. Neurochirurgische Verfahren, wie die Tiefenhirnstimulation, sollen die medikamentosen Behandlungen jedoch ablosen bzw. soll die Medikamentendosis dadurch verringert werden konnen. Folgende Verfahren sind in Deutschland derzeit zulassig: Thalamotomie, Pallidotomie, kontinuierliche Hochfrequenzstimulation des Thalamus, des Globus pallidus internus und des Nucleus subthalamicus. Welche Vor- und Nachteile diese Verfahren haben, wird im Laufe dieser Arbeit geklart. Zu der medikamentosen Behandlung zahlt eine Vielzahl an verschiedenen Medikamenten, die jeweils unterschiedliche Wirkungen erzielen. Das bekannteste Medikament ist das Levodopa. Das sogenannte L-Dopa ersetzt die Dopaminzufuhr im Gehirn. Es gehort zu dem Medikament mit dem besten Verhaltnis von Wirkung und Nebenwirkung. Allerdings sollte das Medikament nur der kurzfristigen Therapie dienen, denn nach einer Langzeiteinnahme uberwiegen haufig die Nebenwirkungen. Daher suchte man nach einer langerfristigen Behandlungsmethode, die womoglich in der Tiefenhirnstimulation gefunden wurde. Hauptsachlich erwartet man sich von dieser operativen Methode eine dauerhafte Besserung der Kardinalsymptome der Parkinson-Krankheit (vgl. Schwarz & Storch 2007). Die Frage nach dem