ISBN-13: 9783640887934 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Private Fachhochschule Gottingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die International Financial Reporting Standards (IFRS) sind nunmehr seit 2005 fur kapitalmarktorientierte Konzerne in Deutschland verpflichtender Standard zur Veroffentlichung ihrer Abschlusse. Dies erforderte zunachst parallele Buchfuhrungen in den betroffenen Unternehmen, da auch nach den IFRS vergleichende Zahlen aus dem Vorjahr zwingend im Geschaftsbericht anzugeben sind und erleichternde Vorschriften nach IFRS 1.22 fehlten. Untersuchungen aus der Zeit bis 2005, wie sich die daraus entstehenden Unterschiede quantitativ ausserten, konnten daher prazise Ergebnisse liefern. Das Ergebnis war eine Erhohung der Aktiva und der Bilanzsumme, sowie einer damit einhergehenden Erhohung des Konzernergebnisses. Das, fur Geschaftsjahre ab 2010 beginnend, umgesetzte Bilanzrechtsmodernisie-rungsgesetz (BilMoG) sollte zu einer Annaherung deutscher Rechnungslegungsstandards an die IFRS fuhren. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen dies auf die Grossen einzelner Bilanzpositionen und Bilanzkennzahlen hat. Gerade vor dem Hintergrund der Finanzkrise gab es zum Regierungsentwurf des BilMoG durchaus kritische Stimmen aus der Wissenschaft. In dieser Arbeit sollen die Unterschiede zwischen dem HGB nach BilMoG und den IFRS dargestellt werden. Grundlage ist die Konzernbilanz der Deutschen Post AG zum 31.12.2010. Sie ist erstellt nach den IFRS und wird in die Massstabe transferiert, die ihr auf Konzernebene nach Handelsrecht zugrunde liegen wurde. Hierbei werden ausgewahlte aktive Bilanzpositionen hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Ansatz- und Bewertungsmethoden dargestellt und -sofern eine verlassliche Annahme erstellt werden kann- korrigiert. Abschliessend werden die sich daraus resultierenden Bewegungen in der Bilanz, der GuV-Rechnung, sowie einzelner Bilanzkennzahlen bewertet."