ISBN-13: 9783640117055 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Europarecht, Volkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 5.0 (5/6), Universitat Zurich (Institut fur Volkerrecht), Veranstaltung: Volkerrechtsseminar "Humanitares Volkerrecht," Mai 2008 in Genf, 46 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Recht ruhmen sich die Chinesen, in einer der altesten ununterbrochen fortbestehenden Zivilisationen zu leben. 1952 wurden erstmals Uberreste der der so genannten Yangshao-Kultur (Yǎngshao wenhua 仰韶文化) entdeckt, benannt nach einem Dorf in der Provinz Henan (河南). Dabei konnte es sich sehr wohl um die Wiege der chinesischen Kultur handeln. Die neolithischen Menschen dieser Kultur bewohnten Terrassensiedlungen entlang von Flussen, ernahrten sich von Hirse und verfugten bereits uber erstaunliche Fertigkeiten zur Herstel-lung von kunstvollen Topfereien und Waffen. Obwohl man auch schon die Domestizierung von Hunden und Schweinen betrieb, so war die Schrift in diesem Zeitalter auch in der gleichzeitig existierenden Longshan-Kultur vorerst noch unbekannt. In der Longshan Kultur der Provinz Shandong verfugte man aber bereits uber mit Walle befestigte Behausungen. Zentrales identitatsstiftendes Medium einer jeden Kultur, und fur die Geschichtsforschung naturlich zentral, ist eine Weitergabe von Informationen durch die Verwendung einer Schrift. Die chinesische Schrift hat sich im Verlauf der Jahrtausende im weltweiten Vergleich gesehen nur relativ gering verandert und eint auch heute noch die uber 50 Minoritaten und rund 1.3 Milliarden Staatsburger der Volksrepublik China. Sie hat des weiteren auch die heutigen Gebiete Korea, Vietnam und Japan nachhaltig beeinflusst. Die chinesische Kultur verfugt seit der erstmaligen Verwendung von Orakelknochen wahrend der Shang-Dynastie (Shāngdai商代) uber ein Schrifttum, das sich uber etwa dreieinhalbtausend Jahre erstreckt. Schon wahrend des archaischen, theokratischen Konigtums der Shang-Periode (ca. 1766-1045 v. Chr.) entst