ISBN-13: 9783640558995 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 48 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theologie - Praktische Theologie, Note: 1,3, Fachhochschschule fur Religionspadagogik und Gemeindediakonie Moritzburg, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: So wie auch die Gottesbilder in den Menschen unterschiedlicher von ihrer Zahl her nicht sein konnen, so sind oft auch die Erwartungen und Verstandnisse, die die einzelnen Glaubigen an eine der zentralen Gestaltwerdungen ihres Glaubens - dem Gottesdienst - richten, ausserst differenziert. Fur mich personlich mochte ich zu allererst eine Unterscheidung von dem Begriff des Gottesdienstes unternehmen: der Dienst, den wir Glaubigen unserem Gott zur Ehre zu vollbringen haben, zeigt sich meines Erachtens nach nicht nur an den zu den Sonn- und Feiertagen zelebrierten Gottesdiensten, die wir miteinander feiern. Gott lasst sich nicht in eine Veranstaltung und in ein Gebaude, eine Kirche, Synagoge, Moschee oder in einen Tempel einsperren. Er ist vielmehr ein mit uns gehender Gott (Hirtengott), der uns zu jeder Zeit umgibt, uns leitet und tragt und ebenso in jedem seiner Geschopfe wohnt und erfahrbar wird. Der Mensch stellt fur mich den wahren Tempel dar, in dem Gott zu Hause ist. Greifen wir nun die Frage nach dem Gottesdienst auf, mochte ich fur mich personlich darstellen, dass in der Hinsicht eine jede zwischenmenschliche Begegnung eine Gotteserfahrung und -begegnung ist. Folglich bildet die Gemeinschaft der Christen, die Kirche, den einen Leib unseres Herrn Jesus Christus. Der Dienst der Nachstenliebe, den wir Christen aus dem Evangelium unseres Herrn herleiten, ist somit fur mich die eine, sozial-ethische Seite des Gottesdienstes. Dennoch benotigen wir Menschen Orte und Gelegenheiten, an denen wir das Gefuhl haben, zu einem bestimmten Zeitpunkt, Gott besonders nah sein zu konnen und ihn auf eine bestimmte Weise anrufen zu konnen und ihm zu huldigen. Eine Kirche stellt fur mich in der Hinsicht somit auch den Ort dar, an dem der Name Gottes, seine Ehr"